Hilfe für Basa
 
 

Unsere Hilfe orientiert sich an den Bedürfnissen der Menschen von Basa. Es sind vor allem finanzielle Hilfen zum Wiederaufbau. Aber auch während unserer persönlichen Besuche in Basa leistet Frau Kölmel psychologische und physiotherapeutische Hilfe und Dr. Metzinger fundierte medizinische Hilfe in Form von Medikamenten, Verbandsmaterialien sowie ärztlicher Tätigkeit in der Krankenstation von Rapchha, einem Teilort von Basa. Frau Kölmel brachte im November 2015 350 Yak-Haar-Decken unter mühsamsten Bedingungen ins Dorf. Zu dem Zeitpunkt lebten fast alle Bewohner in Provisorien aus Bambusstäben und Plastikfolien. Der Winter stand kurz bevor. Andere Hilfen kamen in dieser abgelegenen Gegend kaum an.


Große Mengen an Medikamenten werden bei jedem Besuch von uns in Kathmandu nach den aktuellen Bedürfnissen der Menschen aus Basa gekauft und in zwei anstrengenden Tagen dorthin gebracht. Die zwei Krankenschwestern in Rapchha werden von uns angeleitet und weitergebildet. Andere Ärzte kommen nicht zu der erwähnten Krankenstation. Die Krankenschwestern sind meist auf sich alleine gestellt.


Durch eine großzügige Spende der Bernhard-Friedmann-Stiftung konnten wir u.a. einen wesentlichen Beitrag zum Wiederaufbau einer Grundschule leisten. Zwei der benötigten sechs Klassenzimmer wurden damit finanziert. Siehe obiges Bild der feierlichen Geldübergabe. Noch immer sind viele der zerstörten Häuser nicht wieder aufgebaut. Wir konnten einen Beitrag dazu leisten, indem viele Familien finanzielle Unterstützung zum Wiederaufbau erhielten. Dieses Geld wurde durch die Dorfgemeinschaft an die bedürftigsten Familien verteilt. Aber noch immer leben viele Familien in Provisorien. Auch hier werden wir weiter versuchen, zu unterstützen und zu helfen!


Neu 2019/2020:

Im November 2018 haben wir den ersten Müllverbrennungsofen in Basa gebaut. So soll vermieden werden, dass Basa, wie andere Paradiese, vermüllt wird. Dieser Ofen wurde von „Engineers Without Borders“ (EWB) entwickelt und an anderen Stellen der Welt schon gebaut. Durch die hohen Temperaturen dieser Entwicklung verbrennt der Müll fast rückstandsfrei.

Ein weiteres Projekt wird die Einrichtung von Patenschaften sein. Diese sollen Schülern der Klassen 11 und 12 ermöglichen, Abitur zu machen. Dazu müssen sie aber Basa verlassen, was für die meisten Familien nicht machbar ist. Durch kleine monatlichen Beträgen von 40-50 Euro kann dies den begabten Schülern ermöglicht werden. Diese Hilfe ist auf 2 Jahre beschränkt und damit überschaubar. Hierfür suchen wir dringend Paten!

 
Unser Projekt in Basa